Geboren in Heidelberg gings bereits im Alter von zwei Jahren mit der Familie in den Rhein-Sieg-Kreis und schließlich zum Studium nach Essen, wo Dr. Eva-Maria Ecker (33) auch bis heute lebt. Das könnte die maximale Kurzvia sein, und natürlich hält die Zeit eine gute Dosis Geschichten parat, die den reinen Wohnort um das wirkliche Leben bereichern.

Ihr Freund aus Schulzeiten hatte bereits einen Studienplatz der Medizin in Essen. Also zog Ecker nach, bekam gleichsam einen Platz an eben dieser Uni, und fortan studierte das Paar gemeinsam Medizin. „Ich habe tatsächlich bereits im Grundschulalter in der Jugendgruppe der Malteser begonnen. Das war damals noch viel Spiel und Spaß. Aber je älter ich wurde, umso mehr bin ich dort in die Medizin gerutscht. Das hat mich seit jeher begeistert.“ Es folgte der Schulsanitätsdienst, die Sanitätsbetreuung bei Pferdeturnieren oder bei St. Martinszügen ihrer Heimatstadt, sie machte ein Praktikum im Krankenhaus und dann – immer noch als Schülerin – die Qualifizierung im Abendlehrgang zur Rettungssanitäterin. Und schließlich das Studium.

Später erhielt sie dann ein Stipendium für ein Freisemester, um an Leberzellen den Einfluss von Hepatitis C-Viren zu erforschen. Diese Arbeit formte schließlich den Doktor vor ihrem Namen und legte zugleich den zögerlichen Grundstein für die Überlegung, vielleicht ein forschende Hochschulkarriere anzustreben. Doch die Lust an der Praxis gab schließlich den Weg für die klinische Laufbahn frei, der primär den Kontakt mit den Patient:innen ermöglicht.

2015 war sie dann in Vollzeit als Assistenzärztin in der Inneren des Prosperhospitals Recklinghausen. Und dann bekam sie ihre beiden Kinder. Die Schwangerschaft und das junge Mutterglück sorgte naturgemäß für eine Pause und ließ dann zunächst nur eine weitergehende Teilzeit zu.

In der STEG sammelt sie nun seit dem 1.4.2022 die noch fehlenden Punkte und praktischen Untersuchungen bis zur Facharztprüfung zur Internistin. Drei Jahre bleibt Dr. Eva-Maria Ecker nun bei uns in der Gemeinschaftspraxis. „Ich bin ja erst ein paar Tage hier, wurde aber vom Team total nett begrüßt und habe nun auch Zeit, den Praxisbetrieb kennen zu lernen: die Strukturen, die Software, die Technik. Und alles was ich bisher hier erlebe, ist wirklich klasse.“

Von der Notaufnahme im Krankenhaus ins Sprechzimmer einer Gemeinschaftspraxis. Die Unterschiede scheinen groß. Und tatsächlich ist die Frequenz der Patientenkontakte in der Praxis deutlich höher als in der Notaufnahme eines Krankenhauses. Auch pendelt sie in der STEG lebhaft zwischen den Behandlungszimmern hin und her. Nicht zuletzt ist die Bandbreite der medizinischen Themen in der Praxis größer. Nun also erst mal drei Jahre Gemeinschaftspraxis. Herzlich Willkommen im Team der Ärzt:innen. Herzlich Willkommen in der STEG.